Die Mondentwicklungsbehörde hat am 14. Reservierungen für „Luna Park“ eröffnet, einen geplanten Parkplatz im Mare Tranquillitatis. In der ersten Phase gibt es zwölf Plätze für etwa 120.000 Yen pro Monat. Der erste Monat ist kostenlos. Kommt ein Fahrzeug später als vorgesehen an, verschiebt sich der Vertragsbeginn automatisch.
Interessenten müssen Gewicht, benötigte Landefläche und Stromversorgung ihres Fahrzeugs angeben. Die Stellplätze sollen an einem Hang mit Blick auf die Erde liegen. Eine App soll Sichtwinkel und Sonnenstunden vergleichen lassen. Der Betreiber verspricht, man könne „beim Parken die Drehung des Planeten spüren“. Die Gebühr soll Wartung, Staubentfernung, Kommunikationstests und Hilfe im Notfall abdecken.
Reservierende erhalten Meldungen, falls sich ihr geplantes Landedatum ändert. Vor der Ankunft soll ein Video den Zustand des Platzes zeigen. Da kurze Aufenthalte auf dem Mond schwer zu organisieren sind, beträgt die Mindestlaufzeit sechs Monate. Der kostenlose Monat beginnt erst, wenn das Fahrzeug seinen Platz erreicht, nicht schon am Tag der Reservierung.
Eine Anzahlung verlangt die Behörde nicht. Die Anträge werden der Reihe nach geprüft, doch vor der Bestätigung muss jedes Fahrzeug die Sicherheitsvorgaben für die Landung erfüllen. Bei mehr als zwölf geeigneten Bewerbungen kommt der Rest auf eine Warteliste für die zweite Phase. Die Prüfung soll verhindern, dass ein Fahrzeug ankommt und seine Räder oder Landebeine nicht auf die Fläche passen.
Ladestationen und Wartungshallen stehen auf der langfristigen Planung. Materialtransport und Stromversorgung sind noch offen. Bestätigt sind bislang das Reservierungsverfahren und ein Entwurf mit zwölf Plätzen. Die Werbung für den Gratis-Monat könnte die Erde umrunden, bevor der Parkplatz selbst dort ankommt.
Eine Geschichte, nur ein wenig plausibler als die Wirklichkeit.— CONVINCED. RedaktionWeitere Artikel lesen

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